Wehrburg Zollburg Burgruine Fürstenberg Rheindiebach
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Seite 2: Über dem südlichen Steilhang des Gailsbachtales erhebt sich auf einem dreieckigen Bergsporn die Burgruine Fürstenberg oberhalb von Rheindiebach bei Bacharach am Rhein. Ihre Anlage folgt dem natürlichen Höhenverlauf des gewachsenen Schiefergesteins. Anfang des 13. Jahrhunderts wurde die Kernburg errichtet und in den folgenden zwei Jahrhunderten um die Zwinger und den dreiviertelrunden Turm erweitert. Die Verteidigungsanlagen der Wehr- und Zollburg erschließen sich dem Betrachter am eindrucksvollsten von der Hunsrückhöhe: Hinter dem an der Brücke zwölf Meter tiefen Halsgraben liegen die Zwingeranlagen, die massive Schildmauer mit dem mächtigen Turm und der runde zinnenbewehrte Bergfried. Victor Hugo erinnerte der Anblick dieses fünfundzwanzig Meter hohen Turmes an ferne Länder, an die "geheimnisvollen und massiven Schlösser von Samarkand, Calicut und Canganor". Die Ringmauer, die parallel zu den talseitigen Steilhängen verlief und an der Schildmauer abschloß, schützte die innere Burg Fürstenberg oberhalb von Rheindiebach bei Bacharach am Rhein. – Grundriss Eine Brücke über den künstlich angelegten Halsgraben ermöglicht den Zugang zur Burg Fürstenberg oberhalb von Rheindiebach bei Bacharach am Rhein. Die beiden mittelalterlichen Brückenpfeiler sind aus Bruchsteinen gemauert. Es folgt der ursprünglich zweigeschossige Torbau mit seitlichen Sitznischen und Fenstern. Er konnte über eine Treppe im Torzwinger betreten werden. Ein Spitzbogentor verbindet ihn mit dem anschließenden langgestreckten Westzwinger. Vermutlich entstanden die Zwingeranlagen im 14. Jahrhundert als westliche Erweiterung der eng bebauten Kernburg. In friedlichen Zeiten dienten sie als Wirtschaftshof. Ein kleiner Eckturm an der flachen Seite des Halsgrabens verstärkt die äußeren Zwingerflanken. Die Schildmauer trennt den Zwinger von der Kernburg. Erst in den letzten fünfzig Jahren stürzten Teile dieser ursprünglich drei Meter starken und zehn Meter hohen Verteidigungsmauer der Ruine Fürstenberg oberhalb von Rheindiebach bei Bacharach am Rhein ein. Eine Mauernaht zu dem dreiviertelrunden Turm belegt dessen späteren Anbau. Der Turm ist auf einem hoch anstehenden Schieferfels errichtet. Seinen oberen Abschluß bildet eine siebeneckige Wehrplattform, die mit dem Wehrgang der Schildmauer verbunden war. Drei große Schießscharten (Büchsenscharten) im mittleren Geschoß dienten zur zusätzlichen Verteidigung der Schildmauer von der Seite. Die Außenwände des Turmes zieren zwei aus Ziegelsteinen gemauerte Bogenfriese, die auf Sandsteinkonsolen ruhen.
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